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Der Gast im Garten: Roman

Der Gast im Garten: Roman

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  1. 5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Eine poetische und magische Geschichte um die Flüchtigkeit des Glücks – LESEN 😉, 9. März 2015
    Von 
    Sagota – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Der Gast im Garten: Roman (Gebundene Ausgabe)

    Der Roman ist in HC-Ausgabe und in sehr schöner Aufmachung (und Illustrierung) 2015 im Insel-Verlag erschienen. Das Cover wurde von Quint Buchholz gestaltet (der seines Zeichens auch federführend die wunderschönen Illustrationen zum Text schuf) und zeigt die Hauptprotagonistin „Chibi“, zu deutsch „Kleine“ (Katze) – die eigenwillig und scheu, aber auch sehr spielfreudig einem Ehepaar in ihrem „Gartenhaus“ zugelaufen ist und sich mehr und mehr in deren Garten, Haus und – auch den Herzen der beiden – einnistet….

    == Inhalt/Handlung (Buchrücken) ==
    „Wenn Chibi sich müde gespielt hatte, kam sie ins Haus, um sich auszuruhen. Das erste Mal, als sie zusammengerollt auf dem Sofa einschlief, hielt eine tiefe Freude Einzug, als habe das Haus selbst sich diese Szene erträumt.
    Ein idyllischer Garten, wie aus der Zeit gefallen. Ein Paar, dem die Freude abhanden gekommen ist. Und eine scheue Katze, die ihnen die Freude zurückbringt. Ein poetisches und ergreifendes Buch über das flüchtige Glück des Daseins.“

    == Meine Meinung ==
    Wir lernen ein Ehepaar (Mitte 30, berufstätig und kinderlos) kennen, die interessanterweise als Lektor und Korrektorin arbeiten. Beide sind vom Lärm der Großstadt erschöpft und kehren dieser den Rücken. Sie beziehen ein Gartenhaus in der Nähe Tokyos, dessen Vermieterin eine nette alte Dame ist. Der Roman beschreibt, wie „Chibi“, die kleine Katze, die später „Glöckchen“ genannt wird, „als es Winter wurde, durch den Spalt des Fensters fast unmerklich in das Leben des Paares eintritt“. Mit jedem Besuch der Katze, die von dem anderen, (eigentlichen?) „Zuhause“ ein Halsband mit einem Glöckchen umgebunden bekam, wird das Haus des Ehepaares lebendiger…
    Bald hat sie einen festen Platz, bekommt leckeren Fisch und spielt zur eigenen und zur Freude der Frau gerne Ball; ist sie müde, schläft sie gerne im gemütlichen Wandschrank (was z.B. an dieser Stelle wunderschön illustriert wurde). Sie lässt sich jedoch nicht auf den Arm nehmen und kommt und geht ganz nach „Katzenmanier“, wie es ihr gefällt…..
    Das Buch ist in der Ich-Form des Erzählers (Ehemanns) geschrieben, auf poetische und sanfte Weise wird das Leben im Gartenhaus und das mit Chibi in Worte gefasst: In dem Maße, in dem das gewollt kinderlose Paar die Katze in ihr Herz lässt und viel Freude mit ihr erlebt, öffnet es auch das eigene Herz für Emotionen. Hierbei werden Respekt und Toleranz dem Freiheitswillen Chibi’s und ihrem Verhalten, ebenso wie auch der Silberlibelle, die eines Tages im Garten erscheint, sichtbar, die mich als Leserin (und Katzenfreundin 😉 sehr berührt haben. Je öfter Chibi da ist und – nach anfänglichem Zögern – mehr und mehr zum Familienmitglied wird, desto näher kommt das Paar der kleinen Katze im emotionalen Sinne – es lässt Gefühle und damit Lebendigkeit und Freude – zu….
    Als Chibi eines Tages verschwindet (wobei der Tod von ihr nicht ganz geklärt wird, sondern eher Fragen aufwirft), trauert das Paar sehr und kann diese Trauer nur auf Umwegen ausleben, da die Nachbarin (Mutter des kleinen Jungens, der ihr das Glöckchen umhängte) ihnen verwehrt, das Grab Chibi’s in deren Garten besuchen zu dürfen, so „gingen sie jedes Jahr im März an die Stelle (an der Chibi überfahren worden sein sollte) und legten, wenn niemand in der Nähe war, getrocknete Sardinen ab und verharrten andächtig einen Moment“…. Eine der zutiefst berührenden Passagen, die diesen Roman ausmacht.
    Am Rande wird auch die reale Situation beschrieben, vor welchen Problemen das Paar nach dem Verkauf des Hauses der alten Dame stand, eine neue Wohnung suchen zu müssen – vor explodierenden Immobilienpreisen in Japan Ende der 80er Jahre.
    Als sie nach langem Suchen dennoch fündig werden („einige Minuten vom Grab Chibi’s entfernt), entdeckt der Mann eines Tages im Nachbargrundstück eine Katzenmutter mit 4 Jungen, die sie fortan“Chibi-Chibis“ nennen und sich um diese Katzenfamilie (ausnahmsweise sogar mit dem Katzenpapa!) kümmern (wobei es jeweils nicht zulässig ist, sich Haustiere anzuschaffen, was den Leser auch nachdenklich macht…).
    Stilistisch hat mir der Roman sehr gut gefallen, da er tiefsinnig und dennoch leicht und flüssig zu lesen ist, ohne Schnörkel auskommt.
    Die wunderschönen Illustrationen von Quint Buchholz bilden hier ein das Lesen noch vergnüglicher machendes Komplementär, das die schönsten Momente noch unterstreicht.

    == Fazit ==
    Zutiefst berührt lässt diese poetische Geschichte um „flüchtiges Glück“den Leser (besonders jenen, der oder die Katzen liebt), zurück:…

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  2. 4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Wunderbares Buch, 11. März 2015
    Von 
    Ritja – Alle meine Rezensionen ansehen
    (VINE®-PRODUKTTESTER)
      

    Rezension bezieht sich auf: Der Gast im Garten: Roman (Gebundene Ausgabe)
    Takashi Hiraide hat ein wundervolles ruhiges und schönes Buch geschrieben. Schon das Cover hat mich als Katzenfreund angesprochen und neugierig gemacht. Das Bild ist kein klassisches Katzenfoto, sondern wirkt „verwaschen“ und etwas fern und erzielt dadurch eine besondere Ausstrahlung.

    Innerhalb des Buches begleiten immer wieder neue Bilder die Geschichte und unterstreichen das Erzählte und regen die Fantasie des Lesers an. Die Geschichte selbst wird ganz unaufgeregt erzählt. Wer die japanischen Autoren kennt, weiß das sie wunderbare Geschichtenerzähler sein können. Sehr detaillverliebt und entspannt werden die Hauptcharaktere und deren Umgebung beschrieben. Das Lesetempo wird langsamer und ruhiger, um ja kein kleines Detail zu verpassen bzw. zu überlesen. Die Figuren sind irgendwie etwas eigen und doch symphatisch. Sie nehmen den Leser bei der Hand und zeigen ihm ihr Leben. Hiraide hat sehr schön beschrieben, wie Tiere insbesondere Katzen, das Leben eines Menschen verändern und beeinflussen können. Katzen leben ihr ganz eigenes Leben und lassen evtl. den Menschen daran teilhaben. Sie geben den Lauf der Dinge vor und behalten stets ihren Willen und ihre Freiheit. Auch in dieser Geschichte zeigt es sich, dass der Mensch sich freiwillig der Katze in gewiser Art und Weise unterordnet.

    Das Buch entführt in eine entspannte Welt, in einen ruhigen „Raum“ und lässt Platz zum Atmen und in sich kehren. Für mich ist es eine gelungene Kombination einer liebevollen Katzen-Menschgeschichte mit den tollen Illustrationen von Quint Buchholz.

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  3. 3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Zauberhaft und entschleunigt, 9. März 2015
    Von 
    Ayasha – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Der Gast im Garten: Roman (Gebundene Ausgabe)
    Der Volksmund sagt, dass sich Katzen selber ihr Zuhause aussuchen. Und das scheint auch für japanische Katzen zu gelten… 🙂

    Ein Ehepaar, das sich keine Kinder und erst recht keine Katze gewünscht hatte, hat sich, um dem Grosstadtstress zu entfliehen, ein Garten- und Teehaus auf dem Land gemietet. Aber mit Chibi, der kleinen weissen Katze, die vom Nachbarsjungen aufgenommen wurde, haben die beiden nicht gerechnet. Dennoch gelingt es dem scheuen Tier sich den beiden anzunähern und ihr Leben mehr und mehr zu bereichern.

    Es ist einfach zauberhaft, wie die kleine Katze sich auf leisen Sohlen ins Leben und vor allem in die Herzen der beiden Protagonisten schleicht – in ein Leben, das fernab vom Grossstadtlärm in diesem kleinen japanischen Ort „entschleunigt“ wirkt. Auch für den Leser hält der hektische Alltag für ein paar Momente den Atem an und er hält inne, um Chibi und ihren neuen Freunden beim Spiel zuzusschauen.

    Der Schreibstil ist flüssig und schnörkellos. Takashi Hiraide erzählt in leisen aber intensiven Tönen von zarten Banden, die zwischen Mensch und Tier geknüpft werden. Auch wenn die menschlichen Protagonisten zu mir als Leser eine gewisse Distanz wahren und man recht wenig von ihnen erfährt, fühlt man mit ihnen als Chibi eines Tages nicht wie gewohnt zu ihnen kommt.

    Der Schluss selber liess mich nicht ganz so zufrieden zurück und kam für meinen Geschmack etwas zu abrupt. Dennoch hat es dieses Büchlein mit seinen für einen Roman ungewöhnlich wenigen Seiten – 133 an der Zahl – geschafft, mich aus dem Alltag rauszureissen und mich unter dem Keyakibaum inmitten des Gartens verweilen zu lassen.

    Die liebenswerten Ilustrationen von Quint Buchholz bringen diese kleine, aber feine Perle unter der Bücherflut erst recht zum Leuchten.

    Für mich war es definitiv eine etwas andere Lektüre ausserhalb meines üblichen „Beuteschemas“ und ich bin dankbar, dass ich dieses „Bijou“, welches ich nicht nur Katzenfreunden empfehle, für mich entdeckt habe.

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